Die ab Januar 2025 in Spanien obligatorische V-16-Warnleuchte mit Magnetfuß wirft auf Mallorca Fragen auf: Es besteht die Möglichkeit, dass sie Herzschrittmacher und Defibrillatoren beeinträchtigt.
Die neue Warnleuchte soll eigentlich die Sicherheit erhöhen, birgt aber Risiken für Herzpatienten. Die zentrale Frage ist, wie Mallorca mit dieser Situation umgehen kann, ohne die Verkehrssicherheit zu gefährden.
Seit dem 1. Januar 2025 ist in Spanien vorgeschrieben, anstelle von Warndreiecken eine V-16-Leuchte zu verwenden. Diese Leuchte ist gut sichtbar, reflektierend und haftet dank eines Magnetfußes auch bei schlechtem Wetter. Doch genau dieser Magnet birgt das Problem.
Magnetfelder können Herzschrittmacher und implantierbare Defibrillatoren beeinflussen und in einen asynchronen Modus versetzen. Dies kann dazu führen, dass die Geräte mit einer festen Frequenz arbeiten, die nicht den individuellen Bedürfnissen des Patienten entspricht. Für Herzpatienten bedeutet dies, dass die Nähe der Leuchte zum Brustkorb problematisch sein kann, wenn sie am Autodach befestigt wird. Experten empfehlen einen Sicherheitsabstand von 15 bis 30 Zentimetern, der im Alltag jedoch oft nicht eingehalten wird.
In der öffentlichen Diskussion wird zwar betont, dass die V-16-Leuchte Unfälle verhindern soll, aber konkrete Hinweise für Menschen mit Herzimplantaten fehlen oft. Nach einer Panne zählt jede Sekunde, und in Stresssituationen denkt kaum jemand an Zentimeterabstände. Zudem gibt es bisher keine klaren Anweisungen von Verkehrsbetrieben oder der Verkehrsaufsicht, wie Betroffene sicher handeln können. An lokalen Stellen wurde berichtet, dass zwar Anweisungen existieren, diese aber nicht immer deutlich sichtbar sind.
Quelle: Agenturen





